Ein Planet voller Affen

Letzte Woche waren wir im Donauplex um uns den neuen Planet der Affen (Revolution) anzusehen. Zuvor waren wir im Saloon essen. Mittelmäßige Burger und nicht ganz mein Ambiente. Soviel dazu. Der Film danach war in gewisser Weise ganz speziell. Um meine Erfahrung damit zu beschreiben greife ich gerne auf die Worte von Holgi aus #WR330 zurück. Dabei meinte er über den Film „Lucy“, dass dieser noch in ihm „arbeiten“ würde. Ähnlich ging es mir mit dem neuesten Teil der Planet der Affen Serie. Auch Tage später lässt mich die Geschichte und dessen Inhalt noch nicht ganz los. Anders wie im ersten Teil, wo sehr stark versucht wurde die Erzählung in den Vordergrund zu rücken, gelingt es im zweiten Teil die Handlung nahtlos mit der „Action“ zu verknüpfen. Der Stoff ist eigentlich sehr simpel zu verstehen. Im Grunde geht es um Gesetzesbildung, Macht und politisches Handeln in ihrer „primitivsten“ Form. Doch gerade dieses Aushandeln politischer Führung und die ständige „Gefahr“ von gesellschaftlichem Wandel werden geschickt und geradezu schockierend vorgetragen und bilden damit den Nährboden um auch Tage danach noch darüber grübeln zu können. Die Bilder sind natürlich ebenso beeindruckend. Die 3D Version ist sicherlich empfehlenswert. Planet der Affen: Revolution  ist für mich einer der Filme in diesem Sommer und das aus ganz anderen Gründen, wie ich eigentlich zunächst gedacht hätte. Actionkino mal ganz anders.